Grünkohltour 2011

Endlich kann auch ich einmal an der - schon fast traditionellen - Grünkohltour des Radforums teilnehmen. Diese Forumsausfahrt findet nun schon zum siebten Mal statt, aber bisher musste ich entweder arbeiten, oder die Anfahrt war mir zu weit. Doch in diesem Jahr habe ich frei und die Tour findet in Lüneburg statt.

Bei eisiger Kälte mache ich mich am Morgen des 29. Januar auf zum Hamburger Hauptbahnhof. Im Gegensatz zu einem Teilnehmer aus Bochum, will ich die Anreise nicht mit dem Fahrrad machen.
Am Fahrkartenautomaten, wo ich mir noch eine Fahrradkarte ziehen muss, treffe ich auf den ersten weiteren Teilnehmer, die nächsten treffen wir im Fahrradabteil des Zuges. Für einen kalten Samstagmorgen Ende Januar füllt sich das Abteil recht gut, und alle wollen zum Grünkohl essen nach Lüneburg.

Treffpunkt TreffpunktAls wir in Lüneburg ankommen, sind auf dem Bahnhofsvorplatz schon eine Menge Radler versammelt, und Koriander verteilt Anstecker mit Namen. Sehr praktisch: Da weiß man gleich mit wem man sich im Forum gestritten hat.
Treffpunkt Ilmenau-Radweg Wir warten noch eine Weile auf eine kleine Gruppe aus Schleswig-Holstein und bestaunen derweil die beiden Mangos. Doch da wir von den fehlenden Leuten keine Nachricht erhalten, begeben sich um kurz vor elf 38 Radler auf die von Koriander ausgearbeitete Tour.

Zunnächst folgen wir der Ilmenau bis nach Bardowick. Dann verlassen wir den Ilmenau-Radweg und radeln auf Nebenstraßen weiter. Nördlich von Wittorf treffen wir wieder auf die Ilmenau, überqueren sie hier, und machen uns schon fast wieder auf den Rückweg.
Radler am DeichAm Schöpfwerk der Ilmenau legen wir eine erste Pause ein, doch bei der Kälte mag niemand sehr lange halten, und nach einer viertel Stunde sind wir wieder auf den Rädern. Über St. Dionys und Brietlingen fahren wir nun weiter bis zur Elbe.

FotoshootingAm Schiffshebewerk Scharnebeck legen wir unsere nächste Pause ein. Die Elbe, bedeckt mit den Eisschollen, ist zwar ein wunderschöner Anblick, doch den gibt es leider nur bei Kälte.
Radler an der ElbeDie Aussicht auf den Grünkohl ist verlockend, und so machen wir uns schon nach zehn Minuten Fotoshooting wieder auf den Weg. Aber wir schaffen nicht einmal 2 km, da müssen wir wieder eine Pause machen, weil ein platter Reifen geflickt werden muss. Das wird von den Profis schnell erledigt und wir fahren über Ebensberg und Moorfeld ins Zentrum von Lüneburg.

Die KohlflaggeNach ungefähr dreieinhalb Stunden und 38 km bei Temperaturen um die 5° C können wir uns nun in der Krone-Lüneburg aufwärmen und uns die Bäuche vollschlagen.
Ein dickes Lob an Koriander für die perfekte Organisation und die Tourenplanung.

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