Forumstour zum Weihnachtsmarkt

Nach langer Zeit hatte ich endlich wieder die Möglichkeit, an einer Forumstour teil zu nehmen.
Petra hatte für den 13.12.08 eine Tour zum Weihnachtsmarkt nach Lüneburg vorgeschlagen, und um 12:00 Uhr wollten wir uns am S-Bahnhof in Harburg treffen.
Gegen elf Uhr machte ich mich auf den Weg zu meiner U-Bahn Haltestelle, um auch ja pünktlich zu sein. Kaum saß ich auf dem Rad, kippte der Sattel nach hinten. Ich hatte offensichtlich vergessen, ihn richtig fest zu schrauben, als ich die neue Sattelstütze einbaute. Aber ich würde in Harburg sicher noch Zeit haben, um die Schraube fester zu ziehen.

Treffpunkt Um viertel vor zwölf kam ich zeitgleich mit Petra an und machte mich als erstes an der Sattelstütze zu schaffen. Bei der Erklärung, was ich mit der Sattelstütze vorhatte, muss ich mich wohl etwas unverständlich ausgedrückt haben, denn Petra guckte mich etwas verdutzt an, weil sie verstanden hatte, dass ich den Sattel mit der Spitze nach hinten anbauen wollte.
Nach und nach gesellten sich weitere Radler zu uns, und um viertel nach Zwölf machten sich schließlich neun Radler, die alle schon ein wenig durchgefroren waren, auf den Weg nach Lüneburg. Treffpunkt

Petra, die zu der Tour geladen hatte, kannte ich schon vom Radlerstammtisch.
Lukas, den jüngsten Teilnehmer, kannte ich vorher noch nicht.
Anne kannte ich schon vom Radlertammtisch und ihrem Stand auf der Radreisemesse.
Mario, der extra für die Tour aus meinem Heimatdorf angereist kam, kannte ich noch nicht.
Ingo und Christiane kamen aus Lüneburg angereist und waren mir auch noch unbekannt.
Thomas hatte ich auch schon mal beim Stammtisch getroffen.
Regina, eine Kollegin von mir, und ich.

Schon auf dem Großmoordamm mussten wir den ersten kurzen Stopp einlegen und die Taschentücher hervorkramen. Bei der Kälte hatten alle ein Laufnase.
Über Altendeich fuhren wir dann zum Herrendeich, den uns Petra für einen kurzen Sprint bis zur Elbe empfahl. Doch dazu fühlte sich niemand berufen.
Ein paar Kilometer weiter, in Hoopte, staunten wir nicht schlecht über das riesige Verkehrsaufkommen. Kilometerlang war die rechte Straßenseite zugeparkt und jede Menge Ordner liefen herum. Andere Leute schleppten Weihnachtsbäume oder winzige Knusperhäuschen aus Spekulatius durch die Gegend.
Entweder gab es dort die besten Weihnachtsbäume weit und breit oder einen ganz besonders einmaligen Weihnachtsbasar.

Kaum hatten wir dieses Getümmel hinter uns gelassen, fehlte Petra in Gruppe. Kurzentschlossen fuhr Ingo zurück und machte sich auf die Suche. Dann kam Petra angeradelt, aber nun fehlte wiederum Ingo.
Als alle wieder beisammen waren, ging es über die Elbuferstraße nach Laßrönne. Kurz hinter Tönnhausen wurde, ungeschützt dem kalten Wind ausgeliefert, so lange über die folgende Strecke diskutiert, bis wir alle wieder gut durchgefroren waren.
Immerhin ersparten wir uns durch die lange Diskussion, den vom letzten Jahr von einigen Teilnehmern, gefürchteten Modderweg.

Über befestigte Wirtschaftswege und kleine Dorfstraßen fuhren wir über Mover, Fahrenholz und Rottorf nach Radbruch (was für ein Name).
Danach waren die Ortskenntnisse von Christiane gefragt.
Nachdem sie uns darüber aufgeklärt hatte, dass die ausgeschilderte Fahrradroute über Vögelsen zwar anstrengender, aber auch schöner wäre als die Strecke über Bardowick, auf der wir jedoch schneller zum Weihnachtsmarkt kämen, erübrigte sich jede weitere Diskussion.
Wir wollten so schnell wie möglich zum heißen Glühwein.

AnkunftAm GlühweinstandIn Lüneburg führte uns Christiane dann über eine verkehrsarme und schöne Strecke zum Weihnachtsmarkt, wo wir als erstes einen Bratwurststand, in dem wir uns ein wenig aufwärmen konnten, in Beschlag nahmen. Erst danach wurde der Glühweinstand gestürmt. Hier verabschiedete sich Lukas von uns, da er noch eine andere Verabredung hatte.
Bevor wir uns nach ein paar Bechern Glühwein auf den Weg zum Bahnhof machten, kehrten wir noch in ein Café ein. Das wurde aber auch Zeit, ein einziger Kaffee am Morgen war nicht nur mir für einen ganzen Tag zu wenig.
im Zug Christiane und Ingo begleiteten uns noch zum Bahnhof, dann hieß es Abschied nehmen und zu sechst fuhren wir mit dem Metronom wieder nach Hamburg.

Es war schön, ein paar bekannte Gesichter zu sehen und neue Radler kennen zu lernen und es hat Spaß gemacht, mal wieder in der Gruppe unterwegs zu sein.

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