Ein wenig über mich

Ludger Vornhagen, Jahrgang 1961, Heilerziehungspfleger, Radwanderer, Schwedenfan, Strickliesel, Krimileser, Wassermann (der als solcher natürlich nicht an Sternzeichen glaubt und gerne festen Boden unter den Füßen hat) und Macher dieser Seiten.Portrait

Nach der Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann habe ich, neben dem Besuch der Fachoberschule Wirtschaft, noch ein Jahr zur Aushilfe als solcher gearbeitet. Anschließend hatte ich die Wahl zwischen Zivil- und Militärdienst. Ich entschied mich für ersteres und wurde so vor einer Karriere als Betriebswirt bewahrt.

In den Diakonische Werke Himmelsthür in Wildeshausen lernte ich die Arbeit mit behinderten Menschen kennen und, nach anfänglichen Schwierigkeiten, auch lieben. So ging ich nach dem Zivildienst nach Celle und ließ mich bei der Lobetalarbeit zum Heilerziehungspfleger ausbilden.

Als frisch ausgebildeter HEP ging ich nach Stade, wo ich 4 Jahre in einer Fördergruppe der Schwingewerkstätten arbeitete. Von Stade ist es nicht weit bis nach Hamburg, und dorthin zog es mich dann 1991.

Seit der Zeit bin ich nun im Erlenbusch, einem Wohnheim für schwerst-mehrfach behinderte Kinder und Jugendliche, beschäftigt. Hier leben in 5 Gruppen 40 Kinder und Jugendliche im Alter von 2 bis 18 Jahren. Auch wenn die finanzielle Situation alles andere als rosig ist, und ich immer wieder etwas zu meckern finde, halte ich den Erlenbusch für die beste Einrichtung, die Hamburg seinen behinderten Kindern zu bieten hat. Dazu tragen insbesondere Mitarbeiter bei, die nicht nur ihre Qualifikation, sondern auch noch eine ganze Menge Herz und Engagement mitbringen. Denn durch den unregelmäßigen Schichtdienst zu unterschiedlichsten Zeiten nimmt der Erlenbusch im Leben der Mitarbeiter einen ziemlich großen Raum ein,und erfordert eine Menge Flexibilität in Freizeit und Privatleben. Mehrere feste Abendtermine sind mit den Arbeitszeiten kaum zu vereinbaren.

Manchmal muss aber auch ich mich entspannen. Dann liege ich auf dem Sofa und lese Kriminalromane oder höre mir Hörbücher an. Zu guter Letzt, aber inzwischen wieder sehr wichtig, gibt es noch das Fahrrad. Zugegeben, Hamburg und Radfahren sind zwei Dinge die nicht zueinander passen, aber man muss ja nicht in Hamburg bleiben!

Wenigstens im Urlaub zieht es mich aufs Rad und in die weite Welt, die für mich meistens im hohen Norden liegt. 

Da ich bisher nicht zu den wichtigsten Menschen der Welt, Deutschlands oder auch nur Hamburgs zähle, gibt es eigentlich keinen vernünftigen Grund sich diese Seiten anzusehen. Genauso wenig, wie es einen vernünftigen Grund gibt, sich stundenlang vor den PC zu hocken und an den Seiten herum zu basteln. Das muss reiner Exhibitionismus sein. Man kann also ruhigen Gewissens auf das Weiterblättern verzichten, und sich den wichtigen Dingen des Lebens zuwenden.

Nichtsdestotrotz freue ich mich über jeden Menschen der diese Seiten anschaut, und dadurch motiviert wird, selber mal wieder aufs Rad zu steigen.