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Bike-Freaks-Treffen

Kind mit Laufrad Abendessen Bis zum Beginn des "Bingo-Spiels" steht den Bikefreaks die Grillhütte des Campingplatzes zur Verfügung.
Zum Essen sind die meisten Teilnehmer zurück. Einige Teilnehmer sind bereits wieder abgereist.

Lagerfeuer Lagerfeuer Ein netter Haufen von Individualisten, deren wichtigste Gemeinsamkeit das Radreisen ist.

Lagerfeuer LagerfeuerDen Abend und einen großen Teil der Nacht verbringen wir romantisch am Lagerfeuer.
Doch zu meiner großen Freude muß man hier nicht mit seinen Radreisen protzen oder über Fahrradtechnik diskutieren.

doppelrad Nach dem Frühstück am nächsten Morgen begreife ich auch, weshalb man mit Jeep und Hänger zum Radreisetreffen kommt:
Außer diesem komfortablen Zweisitzer werden noch einige andere Raritäten vorgeführt und zum ausprobieren freigegeben.

Zeltlager Dann beginnt der große Aufbruch.
Ich bin der einzige, der bis zum nächsten Morgen bleibt. Obwohl ich die anderen nur einen Abend erlebt habe, komme ich mir plötzlich ziemlich verlassen vor. Den Rest des Tages verbringe ich mit viel essen, lesen und Spaziergängen.

In der Früh um fünf weckt mich die Kälte. Es hat gefroren! Ich ziehe mir etwas Warmes über und schlafe weiter.

EderseeDoch auch nach dem Ausschlafen kann ich mich noch nicht so Recht aufs Rad schwingen. Da paßt es mir ganz gut, dass das Campingplatzlokal schon geöffnet hat und ich dort mein zweites Frühstück einnehmen kann. Und dann auch noch so ein richtig Gutes!

Ederseetalsperre Ederseetalsperre Um 11.00 Uhr mache ich mich endlich auf den Weg. Auf der Südseite des Sees geht der Weg immer nah am Ufer entlang, bis ich endlich vor der Sperrmauer stehe.
Vielleicht bin ich ja noch nicht genug in der Welt herumgekommen, aber ich finde das Teil schon fast monumental.

Lachstreppe Fahrrad Anschließend fahre ich den Ederradweg bzw. den Ederauenweg entlang, vorbei an Fritzlar bis nach Felsberg, wo ich mir im gerade wieder geöffnetem Eiscafe eine Pause gönne.
Als ich mir unterwegs ein Wehr mit Fischtreppe anschaue, kommt ganz erschrocken eine Frau auf mich zu und entschuldigt sich, weil sie glaubt, dass ich aus Angst vor ihrem Hund den Weg verlassen habe.

In Felsberg verlasse ich die Eder und fahre durch einen Wald bis nach Melsungen. Nun geht es an der Fulda entlang bis nach Grebenau. Dort finde ich einen Campingplatz mit Zeltmöglichkeit direkt am Fluss.
Offensichtlich wird das Wetter besser. Ich habe den ganzen Tag keinen Regentropfen abgekriegt und konnte sogar ohne Windjacke fahren.
94 km

Weiter geht es Fulda abwärts nach Kassel. Da ich mich in größeren Städten immer verfahre, rechne ich dort mit einem längeren Aufenthalt. Doch es kommt alles ganz anders.
Der Weg ist gut ausgeschildert und einfach zu finden. Hocherfreut, weil ich heute wohl etwas schneller voran kommen werde, lasse ich Kassel hinter mir.
Wegen einer Baustelle muß ich in Spiekershausen auf die Straße ausweichen.
Ich trete in die Pedalen...
und bin plötzlich in Speele. Irgendwo hinter Spiekershausen muß ich die Brücke über die Fulda verpaßt haben. Direkt am Fluß finde ich einen Weg zurück.

Der richtige Weg? Nach ein paar Minuten führt der Weg zwischen zwei Bahnlinien durch ein Waldstück. Zwar weiß ich, dass ich hier richtig bin, aber von der gesuchten Brücke ist nichts zu sehen.
Jeden Waldweg, jeden Pfad probiere ich aus - ich komme immer wieder an den gleichen Stellen an. Es ist mir unbegreiflich!

Manchmal hilft es, seinen Hirnwindungen eine kleine Pause zu gönnen! Also werde ich mir jetzt erst einmal in Ruhe einen Kaffee kochen.
Doch dann höre ich Schritte.

Wemauchimmer sei Dank! Drei Joggerinnen kommen angelaufen, und sie wissen den Weg zur Brücke.
Immer noch skeptisch steige ich wieder aufs Rad und komme tatsächlich an eine Straße. Ja, hier war ich heute schon bevor ich mich in Speele wieder fand. Aber wie weiter?
Ich schaue mich um und kanns nicht fassen - hoch oben bei den Baumkronen entdecke ich ein schmiedeeisernes Fahrrad mit einem ebenfalls geschmiedetem R1.

Die langgesuchte Fuldabruecke Sehr hübsch, aber wer tagelang nur weiße Schildchen mit grünem R1 gesehen hat, rechnet wohl kaum mit so einem Hinweis. Und welcher Radfahrer riskiert es, auf der Straße zu fahren und dabei immer gen Himmel zu blicken?

Ich folge einem matschigen Pfad in den Wald, und kurze Zeit später stehe ich wirklich vor der langgesuchten Brücke.
Linksseitig der Fulda geht es nun endlich weiter nach Hann. Münden. Dabei entdecke ich, zu meinem großen Entsetzen, hinter Wilhelmshausen eine Fuldabrücke, die in meiner Karte nicht eingezeichnet ist.
Ab Hann. Münden geht es nun auf dem Weserradweg weiter bis nach Reinhardshagen.
92 km

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Jahreskilometer

2012:

330 km

2011:

2813 km

2010:

3339 km

2009:

5112 km

Termine

19.08.12

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