Beim obligatorischen Morgenkaffee (den ich nach dem Einpacken der Küchentasche leider verschütte) genieße ich den Anblick einer vernebelten Elbe. Es wird wohl nicht lange dauern, bis die Sonne sich wieder zeigt.
Auf der Karte sind, bis nach Hitzacker, einige Steigungen in Waldgebieten zu erkennen. Nach meiner gestrigen Erfahrung im Naturschutzgebiet - und aus Sorge um den provisorisch reparierten Lowrider - wechsle ich auf die andere Elbseite.
Zu meinem Erschrecken erwartet mich auf der anderen Seite zunächst einmal schlimmstes Kopfsteinpflaster und ich kann kaum im Schrittempo fahren. Nach einigen Kilometern wird die Strecke besser, und durch weite Felder gelange ich schließlich nach Herrenhof.
Ich halte Ausschau nach einer Fähre, die mich hinüber nach Hitzacker bringt. Doch nach dem heißen Sommer führt die Elbe zu wenig Wasser, und die Fähre kann nicht fahren. Während ich nun dastehe und über Alternativen nachsinne, kommt eine Nusschale mit Motor auf mich zu und bringt mich hinüber.
Nach der Kaffeepause in Hitzacker geht es endlich besser voran.
Der Morgen war doch recht langsam. Die Strecke ist insgesammt recht schön, nur der Radweg könnte an vielen Stellen besser sein.
Zwischen Gartow und Aulosen nehme ich ein Stück Bundesstraße in Kauf. Warum Umwege fahren, wenn man dann doch nur einen winzigen Blick auf die Elbe erhascht? Wiesen und Felder will ich möglichst schnell hinter mir lassen, sie reizen mich nicht sonderlich.
Bei Pollitz überquere ich die Aland, und in Wahrenberg erhasche ich mal wieder einen Blick auf die Elbe.
In Eickerhöfe, direkt vor Wittenberge, finde ich mit Hilfe einer netten Pensionswirtin, einen kleinen Badesee, an dem ich meine Nachtlager aufschlagen kann.
97 km
2012:
330 km
2011:
2813 km
2010:
3339 km
2009:
5112 km