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16. Sept. Wittenberge - Bittkau

Baum Bahndamm Ob Morgennebel immer ein Zeichen für gutes Wetter ist? Ich bin mir ziemlich sicher.
Zwischen den beiden Geländern der Eisenbahnbrücke zwänge ich mich nach Wittenberge und finde dort ein Fahrradgeschäft. Nur, einen Lowrider gibt es hier nicht. Aber immerhin habe ich ein klein wenig von der Stadt gesehen.
Schnell fahre ich weiter nach Rühstädt und mache eine Kaffeepause, weil es so ein hübscher kleiner Ort ist.

So langsam kann ich keine Äcker mehr sehen.
Deshalb will ich zwischen Elbe und Gnevesdorfer Vorfluter bzw. Havel fahren, doch die Schleusenbrücke hinter Gnevesdorf ist wegen Bauarbeiten gesperrt. Muss ich doch wieder über die Felder?

Radroute Nein, die Bauarbeiter lassen mich passieren.
Über 10 km geht es auf einer gut befahrbaren Schotterpiste weiter, dann muß ich wieder eine Schleuse passieren, und kurze Zeit später befinde ich mich auf diesen unsäglichen Betonplatten wieder.
Schleusenkanal Zu allem Unglück sind eine Menge dieser Platten auch noch zersprungen.
Vielleicht sollte man in den Radkarten lieber zwischen gesäßfreundlicher und gesäßunfreundlicher Fahrbahn unterscheiden.
Ich überlege auf den Deich auszuweichen, aber von dort kommt mir ein Radler entgegen, und er rät mir eindringlich davon ab.
Geteiltes Leid ist halbes Leid und so fahren wir die restlichen Kilometer bis kurz vor Havelberg gemeinsam.

Der Fahrradladen im Ort macht gerade Mittagspause. Gute Idee, damit könnte ich die Wartezeit auch verbringen. Also ein Stück zurück zum Imbisswagen und auch erst einmal etwas essen.
Doch Pech gehabt: Offensichtlich kommt der Wagen nur kurz um die Mittagszeit hierher um einige Arbeiter zu versorgen. Denn als ich ankomme ist der Imbisswagen verschwunden.
Aber einfach nur warten bis der Fahrradladen wieder öffnet will ich auch nicht und so fahre ich weiter nach Sandau, wobei ich wegen Radwegarbeiten noch ein Stück Bundesstraße bewältigen muss. Doch nachdem ich die Elbe mit der Fähre überquert habe, gibt es in Büttnershof ein fürstliches Mahl.

Durch die Felder geht es weiter nach Arneburg. Schön, aber nicht sehr spannend. Allerdings ist die Vitaminversorgung gesichert. Hier wächst alles am Straßenrand: Äpfel, Birnen, Pflaumen und, sofern ich das richtig erkannt habe, Schlehen.
Aber da man Schlehen erst nach dem ersten Frost ernten soll, setze ich in meinen Radflaschen keinen Schlehenlikör an.

Tangermünde Auf dem Weg nach Tangermünde komme ich durch einen seltsamen Ort mit einheitlichen Häusern, und an der Straße vor jedem Haus ein Schild mit dem Namen des Hauses.
Hinter Tangermünde wundere ich mich, weil die Ausschilderung des Radwegs nicht meiner Karte entspricht. Später erfahre ich, dass er wegen Deichbauarbeiten umgeleitet wird.

Camp Für die Nacht suche ich einen Campingplatz bei Bittkau auf, der laut Eigenwerbung ideal für Radwanderer ist.
Campingplatzgastronomie ist ja prima, aber für 9,00 € erwarte ich wenigstens saubere Klos. Und das Sauna und Solarium zum kostenlosen Service gehören kann ich mir kaum vorstellen, wenn in der Küche ein Schild das Mitnehmen von warmen Wasser verbietet.
106 km

15.09. zurück oder weiter 17.09.



Jahreskilometer

2012:

330 km

2011:

2813 km

2010:

3339 km

2009:

5112 km

Termine

19.08.12

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