Gleich nach dem Frühstück in der JH suchen wir zwei Magdeburger Fahrradläden auf. Beide öffnen leider erst um 10.00 Uhr. Doch über eine Stunde wollen wir nicht warten und so verlassen wir Magdeburg.
Kaum haben wir Magdeburg verlassen, müssen wir wegen Bauarbeiten auf die Strasse ausweichen, aber der Verkehr hält sich in Grenzen, und wir finden die Strecke ganz angenehm. Auf dem Damm, und durch die Felder, gehts dann weiter bis nach Grünewalde.
Hier trennen sich unsere Wege, denn Hans will auf dem Saale-Radweg weiter und ich will nach Prag.
Für mich geht es auf dem Deich bis nach Ranies und dann weiter nach Pretzien. Danach habe ich eine schöne Waldstrecke. Leider war es der falsche Waldweg und plötzlich bin ich in Gommern.
Um mich nicht noch weiter zu verfahren nehme ich die Straße nach Dannigkow und zweige dort zum Radweg ab. Bis nach Tochheim komme ich unproblematisch weiter, und auch die Abfahrt in den Wald sehe ich noch rechtzeitig.
Warum steht das Schild nur auf der linken Straßenseite?
Auf einem unbefestigten, aber gut befahrbaren Waldweg, geht es weiter bis nach Steckby. Hoffentlich ist es diesmal der richtige Waldweg! Doch die Pilzsammler bestätigen mir, noch auf dem richtigen Weg zu sein.
Dann weiter auf der Friedensstraße nach Steutz und mit der Fähre über die Elbe nach Aken. Ein älteres Ehepaar aus der Gegend, das früher auch große Radreisen gemacht hat, rät mir, den direkten Weg nach Dessau zu nehmen.
Ich sehe mir kurz das Bauhaus an, fahre ein wenig durch die Stadt und bin überrascht, weil auch ganze Straßenzüge im Bauhausstil sehr gut aussehen.

Über Waldwege geht es nun weiter bis nach Wörlitz - bis jetzt der schönste Abschnitt auf dieser Tour.
Doch hinter Wörlitz komme ich nur über Kopfsteinpflaster, oder einem schmalen Trampelpfad neben dem Bordstein, zur Fähre. Der Trampelpfad ist leichter zu befahren und ich kann nach Coswig/Anhalt übersetzen.
Der Fährmann empfiehlt mir, beim Kanuverein nach einem Zeltplatz zu fragen. Dort kann ich mein Zelt direkt an der Elbe aufstellen. Sogar eine Dusche steht mir zur Verfügung - und weil die Kanuten gerade ihren Vereinsabend haben haben ist auch das Bier nicht weit.
105 km
2012:
330 km
2011:
2813 km
2010:
3339 km
2009:
5112 km