Nun mache ich meinen Pausen- und Besichtigungstag doch von einem Campingplatz aus. Der Platz liegt ziemlich zentral zwischen Meißen und Dresden, und ich kann von hier aus gleich beide Städte besichtigen.
Nach dem Ausschlafen und einem ausgiebigen Frühstück geht es zunächst einmal nach Meißen. Ich habe mich nicht getäuscht, eine Besichtigung lohnt sich.
Es ist Sonntag mittag und die Stadt wirkt ziemlich ruhig und beschaulich. Ich mache einen langen Spaziergang durch die Gassen und besuche die Porzellanmanufaktur.
Bei strahlendem Sonnenschein lasse ichs mir, in netten Straßencafes, gut gehen.
Bisher habe ich mit dem Wetter ja mächtig Glück gehabt. Nach dem Morgennebel immer Sonnenschein und mittags mußte ich schon wieder mit kurzen Sachen fahren.
Auch nachts, im Schlafsack, reicht noch dünne Wäsche. So kann es gerne weiter gehen.
Bei der ganzen Träumerei vertrödle ich meine Zeit in Meißen und komme erst am späten Nachmittag wieder auf den Campingplatz.
Meine Sachen sind alle noch da!
Für eine Dresdenbesichtigung ist es mir nun allerdings zu spät, und so nutze ich die verbleibende Zeit mit Wäsche waschen. Natürlich habe ich viel zu viel eingepackt.
Selbst wenn ein Trikot über Nacht nicht trocken wird, kann ich es morgens unter einem Fleeceshirt anziehen und die Körperwärme tut dann ihr übriges.
Der Tag ist schnell vorüber und ich hoffe sehr, morgen in Dresden einen neuen Lowrider zu bekommen - obwohl sich meine Reparatur bisher als relativ stabil erweist.
Aber vorher sollte ich noch zum Zahnarzt gehen. Irgendwann ist mir heute ein Stück Zahn weggebrochen, und Zahnschmerzen will ich in Tschechien nicht riskieren.
30 km
2012:
330 km
2011:
2813 km
2010:
3339 km
2009:
5112 km