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07.06. Abreise

Wie immer in den letzten Jahren wird meine Abreise ziemlich hektisch.

Wie immer fehlt mir eine ausreichende Vorbereitungszeit und noch am Morgen packe ich die letzten Sachen zusammen. Dann wird das Fahrrad beladen und es geht los zum Hauptbahnhof.

Um 7:05 Uhr setzt sich der Zug in Richtung Lübeck in Bewegung. Die Bahnangestellten sind ausgesprochen nett und hilfsbereit: Bevor ich mein Rad treppauf und treppab zum anderen Bahnsteig schleppe, kommt eine Angestellte auf mich zu um mir zu sagen, dass ich Glück habe und der Zug nach Travemünde ausnahmsweise vom gleichen Bahnsteig fährt. Als ich mein beladenes Rad in den Zug stemmen will, kommt gleich die nächste Bahnangestellte um beim Einladen zu helfen!
Im Zug erzählt sie mir, dass der Zug wegen Bauarbeiten nicht am Skandinavienkai halten kann, es aber einen Busersatzverkehr von der nächsten Haltestelle gibt. In Anbetracht des vollbeladenen Rades empfiehlt sie mir jedoch, die wenigen Kilometer lieber zu radeln und erklärt mir auch noch den einfachsten Weg zum Skandinavienkai.
Es ist 8:20 Uhr, und somit noch reichlich früh, als ich dort ankomme.

Doch der Erste bin ich nicht: Neben einigen Autos steht dort schon ein anderer Radler. Es ist Roland aus den Niederlanden, der im Anhänger seinem Hund mit sich führt. Die beiden wollen in den nächsten 6 bis 7 Wochen Schweden und Finnland erkunden.
Das Befahren der Fähre löst bei mir natürlich wieder Hochstimmung aus. Endlich fühle ich Urlaub. Mit lesen, träumen, herumgucken und ein wenig schlafen gehen die Stunden -die ich natürlich überwiegend in der Panoramabar verbringe - ziemlich schnell vorbei.

Dunkle Wolken, die während der Überfahrt aufziehen, sorgen für besorgte Blicke.
Doch als wir mit Verspätung in Trelleborg ankommen, ist es schon wieder sonnig und guter Dinge fahre ich den, mir inzwischen wohlbekannten, Campingplatz in Trelleborg wieder an.

Beim Kochen des Abendessens werde ich dann doch von einem Regenschauer überrascht und die Suppe ein wenig verdünnt.
Zum Essen dann aber schnell in den Gemeinschaftsraum!
Dorthin haben sich auch schon andere Camper verzogen, und so gibt es einen regen Erfahrungsaustausch. Die Leute, die schon zurückkommen, haben während ihres Urlaubs ziemlich gefroren. Wie gut, dass ich auch warme Kleidung dabei habe.

Doch, oh weh!
Ich habe mein Handtuch vergessen! Dabei weiß ich genau, dass ich es am Morgen beim Packen noch in der Hand hatte. Doch es ist und bleibt unauffindbar. Aber ich habe zwei Geschirrtücher dabei. Nun wird eines seine Dienste einstweilen als Handtuch verrichten müssen.

weiter zum 08.06



Jahreskilometer

2012:

330 km

2011:

2813 km

2010:

3339 km

2009:

5112 km

Termine

19.08.12

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