Mein erster freier Tag wird sogar ein fahrradfreier Tag.
Ich tue nichts weiter als lange schlafen und Sundbyberg zu Fuß zu erkunden. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht sonderlich attraktiv wirkt, hat es doch eine Menge Charme. Schnell fühle ich mich hier zu Hause. Außer Einkaufmöglichkeiten und Tunnelbanan (U-Bahn) gibt es einige Cafes und Restaurants, und - fast das Wichtigste - Innenhöfe in denen man sich mit netten Nachbarn die Zeit vertreibt.
Den zweiten Tag nutze ich, um mir Stockholm anzuschauen. Wenn man den Weg kennt braucht man mit dem Rad keine halbe Stunde bis Gamla Stan. Man fährt einfach ans Wasser und die Fahrradroute führt einen direkt dort hin.
Auf dem Weg sehe ich zum ersten Mal mal einige Leute das Spiel Kubb spielen. Obwohl ich einige Zeit zuschaue, bleiben mir die Regeln des Spiels gänzlich verborgen.
Als erstes will ich natürlich zu Piccolino im Kungsträdgården. Doch was früher eine kleine Bude mit Sitzmöglichkeiten war, ist jetzt eine kleines Gebäude aus Stahl und Glas. Nicht mal einen Kaffee mag ich dort trinken.
Der gesammte Kungsträdgården ist voll von Bocciafeldern und noch mehr Spielern. Es scheint so etwas wie eine Boccia-Meisterschaft statt zu finden.
Das Schloss hatte ich um einiges hässlicher in Erinnerung.
Bevor es zu Tröpfeln begann, sah auch der Wachmann noch nett aus.
2012:
330 km
2011:
2813 km
2010:
3339 km
2009:
5112 km