Von Åhus geht es so schnell wie möglich nach Degeberga. Auf keinen Fall will ich diesmal den Wasserfall dort versäumen. Es kann doch nicht sein, dass ich jedes Jahr dran vorbei fahre, ohne ihn auch nur einmal gesehen zu haben. 
Es scheint zwei Wasserfälle zu geben.
Ich packe ein paar Snacks ein, lasse ich mein Fahrrad alleine am Pfad stehen und kraxle den Berg hinauf zum oberen Fall. Ganz wohl ist mir bei dem Gedanken an mein Rad nicht. So viel wandern bin ich gar nicht mehr gewohnt, und ich bin ganz schön am hecheln als ich oben ankomme. Doch die Anstrengung hat sich gelohnt.
Über dem Wasserfall gibt es eine Brücke und auf der Seite komme ich dann zum unteren Fall, und am Freibad vorbei, wieder zu meinem Fahrrad.
Wunderschöne Bilder von diesem Wasserfall gibt es unter Forsakar Vattenfall zu sehen.
Auf ziemlich direktem Weg geht es weiter nach Vollsjö. Zum Glück gibt es eine Menge Wald, so dass ich vor dem Wind einigermaßen geschützt bin. Dann muss ich auf der schrecklichen 13 weiter nach Sjöbo. Jetzt noch ein kleines Stück auf der 11 und ich kann wieder auf Nebenstraßen ausweichen.
Am Sövdesjön ruhe ich mich aus, schaue den Badegästen zu und sinniere über meiner Karte. Eigentlich könnte ich bis Trelleborg durchfahren und dann sogar einen Tag früher als geplant zu Hause sein.
Zwischen Blentarp und Hindberget trete ich ordentlich in die Pedalen. Hier habe ich mich auf dem Hinweg doch schon so gequält. Doch bevor ich mich auf die schöne Abfahrt begebe, genieße ich noch einmal den weiten Rundumblick. Sogar den Sövdesjön kann ich noch sehen. Nach der tollen Abfahrt quäle ich mich von Skurup über Lindby und Anderslöv nach Trelleborg.
Ziemlich erschöpft komme ich am Campingplatz an.
117 km
2012:
330 km
2011:
2813 km
2010:
3339 km
2009:
5112 km